Projektmanagement

Projekte sind zeitlich begrenzte Vorhaben mit einem konkreten Ziel und begrenzten Ressourcen. Bei der Durchführung ergeben sich verschiedene spezifische Herausforderungen, die mit einem gezielten Management überwunden werden können. Insbesondere die Planung und die Prognose sowie die tatsächliche Durchführung spielen eine große Rolle. In der Praxis werden oft Lastenhefte vom Auftragnehmer erstellt und im Anschluss ein Pflichtenheft vom Auftraggeber. Aus der Honorarordnung der Architekten und Ingenieure (HOAI) haben sich Leistungsphasen etabliert, die einen strukturierten Ablauf nach folgenden Punkten vorschreiben.

1. Grundlagenermittlung – Aufgabenstellung, Kostenrahmen
2. Vorplanung – Kostenschätzung
3. Entwurfsplanung – Kostenberechnung
4. Genehmigungsplanung
5. Ausführungsplanung
6. Vorbereitung der Vergabe – Leistungsverzeichnis erstellen
7. Mitwirkung bei der Vergabe – Angebote prüfen
8. Objektüberwachung
9. Objektbetreuung

Fehleranalyse

Bei der Fehleranalyse spielen die Begriffe Kausalität, Korrelation und Koinzidenz eine Rolle. Mit Hilfe statistischer Methoden und Auswertungen können diese Zusammenhänge dargestellt und analysiert werden. Aus den Ergebnissen können neue Erkenntnisse zur besseren Durchführbarkeit von zukünftigen Projekten durchgeführt werden.

Zur systematischen Darstellung und Bewertung von Fehlern kann die FMEA (Fehler-Möglichkeiten und Einflussanalyse) verwendet werden. Ziel ist es die Risiken durch gezielte Eingriffe zu minimieren und damit den Projekterfolg zu sichern. Die Phasen werden in den folgenden Schritten abgearbeitet.

  1. Planung und Vorbereitung
  2. Strukturanalyse
  3. Funktionsanalyse
  4. Fehleranalyse
  5. Risikoanalyse
  6. Optimierung
  7. Ergebnisdokumentation

In Diskussionen ergeben sich oft Strohmann-Argumente, wo ein Gegenargument übertrieben dargestellt oder verändert wird.