Der iterative Zyklus des PDCA (Plan, Do, Check, Act) ist ein wesentlicher Baustein des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP). In der Planungsphase werden Ziele definiert, Hypothesen zu den Einflussfaktoren erstellt und Maßnahmen zur Umsetzung festgelegt. Für das Projekt wird ein begrenzter Zeitraum mit begrenztem Umfang festgelegt im Rahmen eines Pilotprojektes. In der Überprüfungsphase werden die Hypothesen mit Daten untersucht und die Zielerreichung analysiert. Stellt das Pilotprojekt einen Erfolg für das Unternehmen dar, können die Maßnahmen als neuer Standard definiert werden. Durch eine regelmäßige Durchführung solcher Projekte kann die Qualität langfristig und nachhaltig gesteigert werden.
- Plan: Zielstellung, Hypothesen zu den Einflussfaktoren und Maßnahmenplan zur Umsetzung
- Do: Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen eines Pilotprojekts messen
- Check: Auswertung der Daten und mit der Hypothese vergleichen
- Act: Umsetzung erfolgreicher Ziele als neuen Standard
Für das Qualitätsmanagement ist es deshalb so wichtig, weil dadurch ein kontinuierlicher und definierter Fortschritt erreicht werden kann. Kunden- oder Businessanforderungen werden in klar messbare Prozessgrößen übersetzt und gesteuert. Das genaue Messen der Einflussfaktoren verringert die Verschwendung im Prozess. Normen wie die ISO 9001 fordern ein KVP-System. Es ist jedoch wichtig, dass aus der Normenanforderung auch messbare Ergebnisse für das Unternehmen entstehen. Außerdem helfen Standards den Alltag in Unternehmen zu strukturieren und Willkür zu reduzieren.